Handlettering

Happy New Year!
I hope you all had a great start into 2017!

Just a little drawing tutorial for today (it has nothing to do with the new year.. sorry):

A few days ago I watched some viedeos about hand lettering on youtube and due to the endless number of awesome quotes I have as pins on pinterest I thought I should give it a try!

To come up with a plan for a picture is actually quite easy.
Of course I first chose a quote, wrote it down and then I underlined what words are important.
Then I decided the arrangement of all the words and once I was also sure about that I choose a font for each word (or groups of words). I used only capital or just bigger letters for important words.
In the end I added some accents – the line with a word in the middle and the frame. There are a lot more, for example arrows, flags or flowers. It depends on personal preference how many you want to use. I like the quotes to be rather „plain“.
Once I had a plan I made a bigger scetch on squared paper – that´s the easiest way to get everything clean and even.

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Then I copied the scetch on transparent paper. My trick to make sure all the words are exactly in the middle of the paper: draw a verticle line parting the paper in the middle, messure all the words/ word groups on your scetch and again mark the middle of each, when you copy it you just have to make sure that the lines on the scetch exacty cover the line on the transparent paper.
When you´re happy with the result choose a paper and copy everything.
I used pastell paper so that I could add further colorful accents.

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Suprisingly, to make it look neat and clean costs some time and effort but I had a lot of fun! I did a second one and that´s not gonna be my last one either.

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Thailand – Elephant adventure: Kleine Wanderung

Am Dienstag beginnt die eigentlich Arbeit:
Bei der Bananenplantage angekommen kriegen wir eine kleine Einweisung und dann wird uns auch schon die Machete in die Hand gedrückt. Ich habe noch nie einen Baum gefällt, das kann ja heiter werden…
Die Bananenbäume wachsen wie in kleinen Inseln, immer ca 6 Stämme zusammen. Zum Fällen sucht man sich die dicksten aus, 3 müssen aber min. stehen bleiben. Dann setzt man so weit unten an wie möglich und schlägt die Machete schräg nach unten in den Stamm. Der nächste Schlag kommt darüber, sodass man ein V herausschlägt. Das macht man bis zur Mitte des Stamms und dann auf der gegenüberliegenden Seite bis der Baum fällt. Jetzt werden noch die Blätter abgeschnitten, der Stamm geschält und schon ist der Baum fertig um zum Truck getragen zu werden (von 2-3 Touris oder einem Guide).

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Wir arbeiten immer nur ca. eine Stunde, danach werden wir zu den Elefanten gefahren.

Im Elefantencamp müssen wir die Stämme ausladen und zerkleinern in tragbare Stücke. Die werden nun an die wartenden Elefanten verfüttert.

Heute dürfen wir auch das erste Mal ausreiten. Immer zu zweit sitzen wir auf einem Elefanten, ganz ohne Sattel. Der ist nämlich sehr unangenehm für das Tier. Einer sitzt direkt hinter den Ohren, einer dahinter auf dem oberen Rücken (dort kann der Elefant viel tragen, im Gegensatz zum unteren Rücken). So nah vor dem Elefanten zu stehen haucht einem noch mal ganz schön Respekt ein und Mann, ist der riesig! Man sieht dem Elefanten an, dass das Hinhocken ziemlich anstrengend für ihn ist und wir steigen schnell auf mithilfe der Guides.
Da Regenzeit ist reiten wir nur eine kleine Runde um das Camp herum, aber zu anderer Fahreszeit seien auch lange Ausritte möglich.

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Das Mittagessen wird von unserem Guide auf offenem Feuer zubereitet. An einem Ort mit so traditioneller Rollenverteilung wie hier, kommt es mir ganz seltsam vor, wie wir Frauen hier sitzen und der Mann uns jetzt was zu essen kocht. Ich bin auch ziemlich skeptisch, aber unser Guide kocht das beste Essen, was ich in Thailand gegessen hab und essen werde! Und wir kriegen westliche Nudeln, der absolute Jackpot!!
Danach haben wir unsere erste Wanderung. Die geht eine Viertelstunde (also Halbestunde ;D) steil den Berg hinauf und 1-2 Stunden über den Kamm. Der Aufstieg ist SEHR anstrengend und unsere Gruppe ist nicht besonders motiviert. Die Programmbeschreibungen schreiben – je nach Organisation – nichts bis fast nichts zum Wandern. Dementsprechend hatten viele keine Wanderschuhe dabei und dann bist du völlig aufgeschmissen! Im Zweifelsfall also immer lieber nochmal nachfragen!
Der Ausblick vom Berg auf den endlos scheinenden Dschungel ist die ganze Anstrengung wert!

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Ich mache gerne Wanderurlaube mit meinen Eltern und dementsprechend macht mir das Wandern total Spaß. Meine Sportlichkeit überrascht die anderen sosehr, dass ich nun Heidi getauft werde (Heidi, Heidi, deine Welt sind die Berge…).

 

Thailand – Elephant adventure: Ankunft

Am Sonntag mache ich mich auf den Weg nach Norden – eine kurze Fahrt im Truck zur Busstation, dort treffe ich alle Teilnehmer meines nächsten Projekts (insgesamt 8), danach geht es 6 Stunden weiter mit dem Bus und schließlich für 4 Stunden wieder in den Truck! Mit diesem fahren wir auf der wahrscheinlich einzigen Straße, die nach Umphang führt durch den Dschungel, und zwar in Kurven einen Berg hinauf. Wir lassen die Zivilisation hinter uns, die Aussicht ist atemberaubend! Dichte Vegetation, die nur hin und wieder unterbrochen wird und den Blick frei gibt auf weitläufige Reisfelder und die Hütten kleiner Dörfer.

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Die Fahrt setzt uns sehr zu, wir sind alle müde von unserer langen Reise, mir wird immer übler von den Kurven und es ist eiskalt, zum Glück haben wir Decken und wir sind nur 8 Leute, 2 können sich auf den Boden legen.
Endlich kommen wir an bei unserem Umphang House, einer schönen Anlage mit mehreren kleinen Häuschen, einige davon auf Holzterrassen.

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Wie im Twin House haben wir noch eine area mit Tischen für die Mahlzeiten.
In Kims und meinem Zimmer stehen ein Doppel- und ein Einzelbett mit Mosquitonetzen und ein Fernseher, den wir aber nicht benutzen werden (wahrscheinlich gibt es eh nur thailändische Programme. Wieder haben wir ein westliches Bad, aber diesmal auch warmes Wasser und statt einem Knopf für die Klohspülung einen großen Eimer Wasser mit einer Schüssel. Willkommen im adventure!

Nach dem Lunch haben wir unsere erste und einzige Freiwilligenaktivität an diesem Tag: Wie bald jeden Morgen nach dem Frühstück werden wir mit dem Truck gefahren. Normalerweise erst zur Bananenplantage, doch heute direkt ins Elefantencamp.
Mit dem Truck, besonders hinten im „Metallkäfig“, war es schon in Singburi sehr abenteuerlich. Aber die Fahrt durch das Dorf und den Dschungel kann das locker toppen. Wir befahren selten befestigte Straßen und die Wege sind extrem matschig jetzt in der Regenzeit. Unser Truck hinterlässt metertiefe Rillen im Schlamm und oft frage ich mich, wie wir überhaupt noch weiterfahren können. Dazu wird man bei einer Menge Pfützen und Schlaglöcher ordentlich durchgeschüttelt!

Im Camp sehen wir das erste Mal die Elefanten, 4 der insgesamt 7 stehen dort angebunden.

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Mal ganz ohne Zaun wie im Zoo hat man einen unglaublichen Respekt vor diesen Riesen! Und am ersten Tag auch noch ein wenig Angst. Die Rüssel strecken die
Elefanten auch schon hungrig aus, als wir mit den Bananenbaumstücken ankommen.

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Es ist total faszinieren, den Tieren beim essen zuzuschauen: wie wählerisch sie sind (am liebsten der saftige Anfang vom Stamm, der Teil wo die Blätter waren ist nicht sehr beliebt), wie sie das Stück gegen etwas hartes schlagen um die Schale zu lockern oder wie geschickt sie mit ihrer Rüsselspitze den Stamm schälen können (viel besser als ich bald mit meiner Machete).
Danach geht es auch schon wieder zurück ins Umphang House, wo wir entspannen und uns einleben können.

 

Car park/ Rhine photoshoot

Hey there!

I mainly blogged about my travel to Thailand the last weeks and I thought it´s time for something else (and something in English again)!
After my volunteer work (and curing my jetlag ;D) I phoned my photographer and asked for a photoshoot. Luckily she had a lot of time for me and we managed to meet for two photoshoots. Tanja (my photographer) moved to Cologne recently and it was great fun to go there (i´ve only been there once)!
First, we made photos in a car park. I already did that once and it´s just great for street style photos!

That photo has it´s own little story: since I first saw Rihannas music video to we found love, I always wanted to sit in a cart (shopping trolley) (I know, what a weired wish!). Then I saw one (belonging to nobody) in the car park and I was totally amazed and jumped in! Tanja loved how that looked so I now have a photo of me fulfilling my teenage dream!

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The car park has such a great modern atmosphere to it with all the white walls!

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Later, we changed the location because I really liked my last photoshoot in a lake and I wanted to do something with water again. So I went swimming in the Rhine!

The water was sooo cold but nevertheless it was worth the effort! I just love the more adventurous photoshootings!

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My favorit photo:

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Hope, you like it!

Kamisama

 

Thailand – Kulturwoche Part III

Donnerstag Morgen besuchen wir eine lokale Schule. Dort dürfen wir uns eine der Klassen ansehen und uns mit den Schülern/-innen auf Englisch unterhalten. Viele der Schüler/-innen sind, obwohl sie noch sehr jung sind, sehr offen und sprechen die Freiwilligen an und machen Fotos mit uns. Leider sind wir aber nur 10 Minuten in der Klasse.

Später besuchen wir noch Wat Phra Non Jaksi Woravihan, ein Tempel mit einer liegenden Buddhastatue. Dort werde ich zum ersten (aber nicht letzten) Mal von Thailändern nach einem Foto gefragt (als europäischer Tourist fühlt man sich teils wie ein Promi).

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Am Freitag sehen wir uns weitere Tempel an, und zwar den Wat Phra Phutthabat Tempel, wo man Buddhas Fußabdruck bestaunen kann.

Außerdem noch den Phra Narai Ratchaniwet Phra Ram, den berühmten monkey temple. Bei diesem handelt es sich eher um eine Ruine, die jedoch bewohnt ist, und zwar von Affen!

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Wir haben zum Glück für den Besuch noch einen zweiten Guide, der uns etwas zum Füttern gibt und für unsere Sicherheit sorgen soll. Denn die Äffchen, so süß sie auch sind, können aggressiv werden und dann beißen sie. Das ist aber keinem von uns passiert.

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Wie man unschwer an meinem Strahlen erkennen kann, liebe ich Tiere und habe sehr viel Spaß bei dem Tempel!
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Ursprünglich – erklärt uns der Guide – gab es nur ein paar Affen dort. Über die Jahre haben diese sich natürlich vermehrt und sind auch immer berühmter bei Einheimischen und später Touristen geworden. Nun sind die Affen eine große Touristenattraktion und verlassen den Tempel sogar manchmal.

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Bei diesem Programm reist man erst am Sonntag Abend ab, das heißt ich hab noch das Wochenende in Singburi.
Die meisten Freiwilligen nutzen das für einen Kurztrip nach Bangkok. Man findet sehr billig Hotels und den Bus kann man gegenüber vom Freiwilligenhaus buchen. Ich selbst bleibe in Singburi, aber laut meiner Mitfreiwilligen lohnt sich Bangkok(hauptsächlich, wenn man aufs Feiern aus ist)!

Am Samsstag fahre ich mit den anderen in Singburi bleibenden Freiwilligen ins Schwimmbad. Wenn in Deutschland mal gutes Wetter ist, sind die Schwimmbäder brechend voll und teuer. Ganz anders hier: die Sonne strahlt, aber wir haben (fast) das ganze Schwimmbad für uns und wie (fast) alles in Thailand ist es günstiger als in Deutschland!
Am Sonntag fahre ich mit meiner Zimmernachbarin Carmen zur Shopping Mall in Singburi (dort bekommt man nahezu alles, auch ein besonders heiliges Freiwilligengut: Nutella! Bei einem längeren Aufenthalt, bei dem man zum Frühstück nicht NUR Marmelade (teils unausstehliche!) essen möchte, empfehle ich, hier zuzugreifen!).

Am Abend dann kommt schweren Herzens der Abschied. Meine Reisebegleitung ist die einzige aus meinem Programm, die mit mir das nächste Projekt macht. Irgendwie habe ich das Twin House ins Herz geschlossen, aber zum Freiwilligenleben gehört meistens eben das Herumreisen. So viele neuen Leute kennenzulernen ist natürlich ein großes Plus der Sache, aber dafür hat man leider oft nicht viel Zeit miteinander.
Und so steig ich also mit meinem Koffer in den mittlerweile so vertrauten Truck für eine Nachtfahrt – auf geht´s zum Elefanten Projekt!

 

Thailand – Kulturwoche (II)

Am nächsten Tag werde ich um 6 Uhr früh von thailändischer Musik und – noch viel irritierender – lautstarkem Thai Gerede geweckt. Ich werde bald feststellen, dass das wohl ein Radio ist, das jeden Morgen durch das ganze Dorf tönt. Im ersten Moment bin ich erst mal völlig verwirrt. Es ist heiß, ein Ventilator brummt, ich höre unverständliche Stimmen – ich bin ich Thailand!
Heute entwickele ich mein neues Morgenritual: komplett einreiben mit Sonnencreme (50+), 10 Minuten warten und das ganze nochmal mit mosquito repellent. Noch ist das ungewohnt, aber ich werde mich dran gewohnen.

Nach dem Frühstück fahren wir in die historische Stadt Ayutthaya. Dort besuchen wir die Ruinen der früheren Hauptstandt des Landes, damals als Thailand noch das Königreich Siam war. Diese gelten als ein UNESCO World Heritage Site.

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Dort gibt es auch einen kleineren Markt, den wir uns ansehen. Man kann darin hauptsächlich Souviniers und thailändisches Essen kaufen. Beim Essen kann ich ganz oft nicht einmal sagen, was es ist, nur das Obst erkenne ich eigentlich. Es riecht sehr streng im Markt (nicht im Sinne von, die Ware ist schlecht, sie hat einfach einen starken Eigengeruch), teilweise kann ich es kaum aushalten.
Etwas davon probiere ich aber: eine Mitfreiwillige kauft einen Beutel voll gerösteter Insekten und teilt mit allen. Ich will eigentlich nichts davon, aber es könnte eine einmalige Chance sein, also schnappe ich mir einen kleinen Grashüpfer. Es ist auch nicht so schlimm wie erwartet, er schmeckt und hat die Konsistenz von einem hauchdünnen sehr salzigen Kartoffelchip, der sofort im Mund zergeht. Ich esse zwei, probiert es also ruhig, wenn ihr mal die Chance habt!

Nach der Weiterfahrt zu einem anderen Platz erzählt unser Guide uns, dass Burma (heute Myanmar) und Thailand früher Krieg miteinander geführt haben. Als die burmesischen Soldate in Thailand einmaschiert sind, haben sie den Buddhastatuen die Köpfe abgeschlagen und mitgenommen.

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Der Geschichte nach haben sie aber einen vergessen und der Baum ist in all den Jahren drum herum gewachsen.

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Mittlerweile haben sich unter den Freiwilligen kleine Grüppchen gebildet (wir verstehen uns aber auch gut alle zusammen). Ich bin hauptsächlich zusammen mit meiner Reisebegleitung Kim (aus Deutschland natürlich) und meinen anderen Mitbewohnerinnen Carmen (aus Italien) und Charlotte (aus Frankreich). Unsere Gruppe ist sehr international und es wird viel Englisch gesprochen, was ich auf jeden Fall genieße.

Mittwoch besuchen wir morgens einen handicraft shop , bei dem wir unsere eigenen Armbänder machen. Meins werde ich den ganzen Monat lang tragen und kein Mal abnehmen (mittlerweile hat sich die Farbe der gelben Perlen fast vollständig verabschiedet).

Außerdem haben wir danach unsere cooking lesson. Wir kochen unser Mittagessen heute selbst. Zur Auswahl stehen ein Nudelgericht und papaya salad. Der Guide macht alles einmal vor und danach machen wir nach, was wir uns so gemerkt haben. Papaya salad machen wir in einem großen Steinmörser.  Ich bin nicht so der Profi in der Küche, aber das ist gar nicht schlimm. Alle sehen aus, als würden sie nach Laune und Augenmaß die verschiedenen Zutaten auf gut Glück zusammenpunschen. Bei der anderen Gruppe sieht es genauso aus, nur im Wok statt im Mörser. So zu kochen – ohne Messbecher oder Waage, mit Zutaten, die ich nicht benennen kann – ist aber eine ganz lustige Erfahrung.
Am Ende dürfen wir beide Gerichte probieren und ich bin sogar ganz glücklich mit meinem Salat (bei anderen sieht es aber zugegebenermaßen ein wenig anders aus).

Am Abend haben wir ein Thai style BBQ, das erinnert mich total an Korean BBQs in Animes und ich bin sofort hin und weg. Außerdem gibt es ENDLICH western food!! Für die experimentierfreudigen aber auch asiatisches (das ich zum großen Teil nicht benennen kann).

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Danach findet eine Party statt in einem der anderen Houses. Leider geht es mir an dem Abend nicht so gut und ich kann nicht mit. Carmen bleibt aber auch im Twin House und so bin ich nicht allein. Von Charlotte höre ich aber, dass die Feier gut war.

Thailand – Kulturwoche (I)

Mein erstes Projekt in Thailand ist die Kulturwoche. Laut Programm liegt der Schwerpunkt des Projekts auf „educational factors, such as language, cooking, cultural and historical aspects of Thailand“.
The Greenlion, die Organisation in Thailand, bietet für das Land fast 20 verschiedene Freiwilligenprojekte an. Häufig noch mehr als die jeweiligen Partnerorganisationen, die die Freiwilligen vermitteln, vorstellen. Viele der Projekte sind lokalisiert in Singburi, so auch die Kulturwoche.

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In Singburi gibt es mehrere Houses, Anlagen, in denen die Freiwilligen untergebracht sind. In meinem Fall das Twin House.

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Dort komme ich am Sonntag an. Die Houses sind Anlagen mit mehreren Häuschen für die Freiwilligen und einer Community area mit Tischen und Bänken zum Essen und Zusammensitzen. Dort kriege ich das Projekt erklärt vom Coordinator und mein Zimmer zugeteilt, das ich mit 3 weiteren Mädchen teile. Es ist sehr einfach eingerichtet – 2 Hochbetten, ein Schrank und ein westliches Bad mit Dusche haben wir dazu.
Das Programm geht von Montag bis Freitag, Wochenende und die meisten Abende sind freie Zeit. Essen gibt es 3-mal am Tag – Thai food bis auf den Toast zum Frühstück -, kühles Wasser gibt es immer zum Nachfüllen der eigenen Flasche.

Am nächsten Tag starten wir unser Program und damit dir erste Fahrt in dem offenen Truck, der uns die ganze Woche lang begleiten wird, genauso wie unser thailändischer Guide.
Der erste Stop ist Singburi Town, dort können wir uns eindecken mit westlichen Gütern im 7eleven oder auch mit mosquito repellent oder einer thailändischen SIM-Karte.

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Nach dem Lunch in einem Restaurant fahren wir weiter zu unserem ersten Tempel: Wat Phikun Thong. Dort sehen wir den ersten thailändischen Buddha (komplett anders als der chinesische Buddha). Die sitzende Statue ist ganze 42m hoch und 23m breit erklärt uns der Guide.

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Auch die umliegende Tempelanlage ist sehr schön!

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Außerdem bekommen wir noch erklärt, wie man bei einem Tempel betet: Man kniet auf dem Teppich, legt die Hände zusammen und verbeugt sich. Das macht man 3 mal. Bei diesem Tempel zünden wir zudem noch Kerzen und Räucherstäbchen an. Zuletzt kriegen wir noch 5 Stücke Blattgold, die kleben wir auf die Buddhastatuen.

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Danach besuchen wir den größten Buddha Thailands, der the Great oder Big Buddha of Thailand genannt wird. Er ist der neunt größte der Welt mit seinen 92m Höhe und 63m Breite!
Die Statue ist wirklich gigantisch und strahlt blendend hell in der thailändischen Sonne! Es ist möglich die Fingerspitzen der rechten Hand des Buddhas zu berühren. Wir Freiwilligen probieren das alle aus, denn es heißt, wenn man sich dabei etwas wünscht, geht der Wunsch in Erfüllung.

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Zu meiner Überraschung sind viele Tempel viel weniger schlicht als erwartet (man könnte fast kitschig sagen, aber das klingt so negativ und es gibt genug Leute, denen das Auffällige gefällt). Ein perfektes Beispiel dafür ist der Tempel beim Big Buddha mit seiner Spiegeldecke, den Spiegelsplitter-Säulen und goldenen Buddhas.

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Im Gegensatz zum Wat Phikun Thong Tempel ist die Tempelanlage hier etwas gruselig. Wohin man schaut stehen lebensgroße Figuren. Sie stellen zum Beispiel berühmte Schlachten dar, die tatsächlich stattfanden.

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Oder religiöse Themen wie das Paradies und die Hölle. Einerseits war das schon cool, andererseits habe ich mich ziemlich unwohl gefühlt, als ich durch die „Hölle“ gelaufen bin mit all den gefolterten Menschen und den Dämonen…

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Danach geht es zurück zum Twin House zum Dinner. Am Abend haben wir noch Schüler/-innen aus einer der lokalen Schulen zu Gast, die uns einen traditionellen thailändischen Tanz vorführen. Die Mädchen tanzen in traditioneller Kleidung und die Jungs trommeln dazu. Am Ende dürfen wir Freiwilligen noch mittanzen und kriegen eine Blumenkette um den Hals gehängt. Sehr süß!

Damit endet der erste richtige Projekttag.