Thailand – Elephant adventure: Ankunft

Am Sonntag mache ich mich auf den Weg nach Norden – eine kurze Fahrt im Truck zur Busstation, dort treffe ich alle Teilnehmer meines nächsten Projekts (insgesamt 8), danach geht es 6 Stunden weiter mit dem Bus und schließlich für 4 Stunden wieder in den Truck! Mit diesem fahren wir auf der wahrscheinlich einzigen Straße, die nach Umphang führt durch den Dschungel, und zwar in Kurven einen Berg hinauf. Wir lassen die Zivilisation hinter uns, die Aussicht ist atemberaubend! Dichte Vegetation, die nur hin und wieder unterbrochen wird und den Blick frei gibt auf weitläufige Reisfelder und die Hütten kleiner Dörfer.

img-20160903-wa0101

img-20160903-wa0099
Die Fahrt setzt uns sehr zu, wir sind alle müde von unserer langen Reise, mir wird immer übler von den Kurven und es ist eiskalt, zum Glück haben wir Decken und wir sind nur 8 Leute, 2 können sich auf den Boden legen.
Endlich kommen wir an bei unserem Umphang House, einer schönen Anlage mit mehreren kleinen Häuschen, einige davon auf Holzterrassen.

p1020299

Wie im Twin House haben wir noch eine area mit Tischen für die Mahlzeiten.
In Kims und meinem Zimmer stehen ein Doppel- und ein Einzelbett mit Mosquitonetzen und ein Fernseher, den wir aber nicht benutzen werden (wahrscheinlich gibt es eh nur thailändische Programme. Wieder haben wir ein westliches Bad, aber diesmal auch warmes Wasser und statt einem Knopf für die Klohspülung einen großen Eimer Wasser mit einer Schüssel. Willkommen im adventure!

Nach dem Lunch haben wir unsere erste und einzige Freiwilligenaktivität an diesem Tag: Wie bald jeden Morgen nach dem Frühstück werden wir mit dem Truck gefahren. Normalerweise erst zur Bananenplantage, doch heute direkt ins Elefantencamp.
Mit dem Truck, besonders hinten im „Metallkäfig“, war es schon in Singburi sehr abenteuerlich. Aber die Fahrt durch das Dorf und den Dschungel kann das locker toppen. Wir befahren selten befestigte Straßen und die Wege sind extrem matschig jetzt in der Regenzeit. Unser Truck hinterlässt metertiefe Rillen im Schlamm und oft frage ich mich, wie wir überhaupt noch weiterfahren können. Dazu wird man bei einer Menge Pfützen und Schlaglöcher ordentlich durchgeschüttelt!

Im Camp sehen wir das erste Mal die Elefanten, 4 der insgesamt 7 stehen dort angebunden.

img-20160903-wa0130

p1020109

Mal ganz ohne Zaun wie im Zoo hat man einen unglaublichen Respekt vor diesen Riesen! Und am ersten Tag auch noch ein wenig Angst. Die Rüssel strecken die
Elefanten auch schon hungrig aus, als wir mit den Bananenbaumstücken ankommen.

img-20160905-wa0012
Es ist total faszinieren, den Tieren beim essen zuzuschauen: wie wählerisch sie sind (am liebsten der saftige Anfang vom Stamm, der Teil wo die Blätter waren ist nicht sehr beliebt), wie sie das Stück gegen etwas hartes schlagen um die Schale zu lockern oder wie geschickt sie mit ihrer Rüsselspitze den Stamm schälen können (viel besser als ich bald mit meiner Machete).
Danach geht es auch schon wieder zurück ins Umphang House, wo wir entspannen und uns einleben können.

 

Advertisements

2 thoughts on “Thailand – Elephant adventure: Ankunft

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s