Thailand – Kulturwoche Part III

Donnerstag Morgen besuchen wir eine lokale Schule. Dort dürfen wir uns eine der Klassen ansehen und uns mit den Schülern/-innen auf Englisch unterhalten. Viele der Schüler/-innen sind, obwohl sie noch sehr jung sind, sehr offen und sprechen die Freiwilligen an und machen Fotos mit uns. Leider sind wir aber nur 10 Minuten in der Klasse.

Später besuchen wir noch Wat Phra Non Jaksi Woravihan, ein Tempel mit einer liegenden Buddhastatue. Dort werde ich zum ersten (aber nicht letzten) Mal von Thailändern nach einem Foto gefragt (als europäischer Tourist fühlt man sich teils wie ein Promi).

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Am Freitag sehen wir uns weitere Tempel an, und zwar den Wat Phra Phutthabat Tempel, wo man Buddhas Fußabdruck bestaunen kann.

Außerdem noch den Phra Narai Ratchaniwet Phra Ram, den berühmten monkey temple. Bei diesem handelt es sich eher um eine Ruine, die jedoch bewohnt ist, und zwar von Affen!

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Wir haben zum Glück für den Besuch noch einen zweiten Guide, der uns etwas zum Füttern gibt und für unsere Sicherheit sorgen soll. Denn die Äffchen, so süß sie auch sind, können aggressiv werden und dann beißen sie. Das ist aber keinem von uns passiert.

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Wie man unschwer an meinem Strahlen erkennen kann, liebe ich Tiere und habe sehr viel Spaß bei dem Tempel!
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Ursprünglich – erklärt uns der Guide – gab es nur ein paar Affen dort. Über die Jahre haben diese sich natürlich vermehrt und sind auch immer berühmter bei Einheimischen und später Touristen geworden. Nun sind die Affen eine große Touristenattraktion und verlassen den Tempel sogar manchmal.

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Bei diesem Programm reist man erst am Sonntag Abend ab, das heißt ich hab noch das Wochenende in Singburi.
Die meisten Freiwilligen nutzen das für einen Kurztrip nach Bangkok. Man findet sehr billig Hotels und den Bus kann man gegenüber vom Freiwilligenhaus buchen. Ich selbst bleibe in Singburi, aber laut meiner Mitfreiwilligen lohnt sich Bangkok(hauptsächlich, wenn man aufs Feiern aus ist)!

Am Samsstag fahre ich mit den anderen in Singburi bleibenden Freiwilligen ins Schwimmbad. Wenn in Deutschland mal gutes Wetter ist, sind die Schwimmbäder brechend voll und teuer. Ganz anders hier: die Sonne strahlt, aber wir haben (fast) das ganze Schwimmbad für uns und wie (fast) alles in Thailand ist es günstiger als in Deutschland!
Am Sonntag fahre ich mit meiner Zimmernachbarin Carmen zur Shopping Mall in Singburi (dort bekommt man nahezu alles, auch ein besonders heiliges Freiwilligengut: Nutella! Bei einem längeren Aufenthalt, bei dem man zum Frühstück nicht NUR Marmelade (teils unausstehliche!) essen möchte, empfehle ich, hier zuzugreifen!).

Am Abend dann kommt schweren Herzens der Abschied. Meine Reisebegleitung ist die einzige aus meinem Programm, die mit mir das nächste Projekt macht. Irgendwie habe ich das Twin House ins Herz geschlossen, aber zum Freiwilligenleben gehört meistens eben das Herumreisen. So viele neuen Leute kennenzulernen ist natürlich ein großes Plus der Sache, aber dafür hat man leider oft nicht viel Zeit miteinander.
Und so steig ich also mit meinem Koffer in den mittlerweile so vertrauten Truck für eine Nachtfahrt – auf geht´s zum Elefanten Projekt!

 

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