Auslandsaufenthalt – Entscheidung

Vor jeder Reise stehen am Anfang erst mal einige Entscheidungen:

Wie lange will ich verreisen (und kann es mir leisten)?
Das war mir schon seit letzten Jahr klar: es sollte endlich ein längerer Aufenthalt sein, min. einen Monat. Bei der Reisedauer muss man natürlich immer das eigene Budget im Kopf haben. In die Kostenplanung gehören Aufenthalt und Verpflegung oder eben das Projekt an sich, wenn beides darin enthalten ist, An-/ Abreise, Unternehmungen und ganz wichtig: ein Puffer. Es gibt auch immer Kosten, die „versteckter“ sind, wie z.B. Versicherungen.
Für einen einmonatigen klassischen Urlaub in Übersee würde mein Geld nicht reichen, also musste etwas anderes her.

Was will ich genau machen?
Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt, abgesehen von der üblichen Pauschalreise. Z.B.:

Schüleraustausch
Work & Travel
Auslandspraktikum
Sprachreise
Au-Pair
Freiwilligendienst

Meine Beispiele sprechen eher junge Leute an (einfach weil ich selbst erst 20 bin und mich dementsprechend informiert hab) das heißt aber nicht, dass es immer unbedingt eine Altersgrenze gibt. Für einige Freiwilligendienste werden beispielsweise gezielt ältere, ausgebildete Personen gesucht.

Ich möchte gar nicht genau auf die einzelnen Punkte eingehen. Zu dem meisten hat man selbst schon ein ungefähres Bild und wenn man ein wenig recherchiert ist oft recht schnell klar, was für einen in Frage kommt und was nicht. Für Infos zu den Punkten kann man ganz einfach googlen, auch in den meisten Schulen gibt es Infomaterial und über den Link weiter unten zu meiner Organisation könnt ihr euch auch informieren.
In meinem Fall bin ich keine Schülerin, damit fällt der Schüleraustausch weg. Ich bin nicht so der Kinder-Mensch, deswegen habe ich mich auch gegen Au-Pair entschieden. Bei einem Auslandpraktikum oder einer Sprachreise muss man sich fragen, ob es einem persönlich etwas bringt. Will ich meine Sprachkenntnisse verbessern? Wäre ein Auslandspraktikum ein großes Plus für meine berufliche Laufbahn?
Ich wollte gerne einmal freiwillig arbeiten und denke, dass es sich auch gut auf meinem Lebenslauf macht, also habe ich mich schlussendlich für den Freiwilligendienst entschieden.

Jetzt muss im Allgemeinen noch eine Organisation her, mit der man sein Projekt durchführt (eine Au-Pair Famillie könnte man sich sogar auf eigene Faust suchen, soweit ich weiß).
Ich bin immer etwas skeptisch bei Internet-Bewertungen und habe mich schließlich auf den Rat einer Freundin verlassen. In meinem Fall wurde es Stepin.

Wohin will ich reisen?
Das ist natürlich einmal vom Angebot der Organisation abhängig und davon, für welchen der oben genannten Punkte man sich entschieden hat. Außerdem hat man sicherlich eigene Wunschländer oder -kontinente. Man muss aber auch immer einen Blick auf die gewünschte Reisezeit und das Klima anderer Länder haben. Sommer erscheint uns in Deutschland immer als die perfekte Reisezeit, aber auf der anderen Seite der Welt ist es dann gerade Winter und dementsprechend vllt. kalt (z.B. in Neuseeland) oder vllt. auch Regenzeit (in asiatischen Ländern).
Ich habe mich erst auf Asien festgelegt (ein Kontinent, den ich noch nie bereist habe) und mir danach die Freiwilligenprojekte, die in den einzelnen Länder angeboten werden, angesehen. So bin ich schließlich bei Thailand gelandet.

Ein Auslandsaufenthalt braucht eine Menge Planung und Vorbereitung. Wenn man sich nicht hetzen möchte, sollte man ein gutes Jahr vorher anfangen, über die Fragen nachzudenken.

Ich hoffe, der Blogpost war hilfreich! In meinem nächsten Reise-Eintrag werde ich genauer auf den Freiwilligendienst eingehen.

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