Amerikareise – Tag 1: Anreise

Hallo!

Mein erster Post aus den USA!

Am Sonntag (nach deutscher Zeit Montag) bin ich sicher in San Francisco gelandet. Ich war soooo aufgeregt, schließlich war es mein erstes Mal alleine Fliegen und dann auch noch ein Langstreckenflug + Umsteigen in den USA.
Ich bin ganze 10 Stunden nach Dallas (mein Umsteigeort) geflogen und ich muss sagen, dass ich den Langstreckenflug völlig unterschätzt habe! Es kam mir vor, als wäre ich einen ganzen Tag lang geflogen und am Ende wollte ich einfach nur noch raus!
Das Umsteigen dagegen war einfacher, als erwartet. Bei der Einreise in die USA kommt man sich nur vor, wie ein Schwerverbrecher: genaueste Befragungen schon am deutschen Flughafen, nochmal in den USA, Ganzkörperscanner, Fotos machen und von meinen beiden(!) Händen wurden Fingerabdrücke genommen! Außerdem musste ich an einen Sonderschalten, weil ich doch tatsächlich Mamas Frikadelle (hat sie mir für die Fahrt gemacht) mit in die USA nehmen wollte. Aber wer weiß, ob die nicht vergiftete ist und ich eine Epidemie in die USA einschleppe würde…
Ansonsten hatte ich es aber besonders einfach, da ich ein Mädchen getroffen habe, die genau dieselbe Reise (Frankfurt – Dallas – San Francisco) wie ich gemacht hat und vor einiger Zeit schon ein Auslangsjahr in San Francisco. Dadurch wusste sie über alles Bescheid und ich musste ihr eigentlich nur hinterherlaufen. Zum Glück auch, denn mein Abfluggate hat sich einmal gewechselt und ich weiß nicht, ob ich da alleine alles gefunden hätte! Fort Worth (der Flughafen) ist riesig und teilweise muss man mit sogenannten Air Trains von Gate zu Gate fahren! Wie verrückt: mit der Bahn durch den Flughafen! So war ich aber in nur einer Stunde am richtigen Gate – Nachteil: ich musste ganze 3 Stunden dort bis zum Boarding warten!
Der Flug nach San Francisco hat noch einmal 3 Stunden gedauert, danach war ich völlig fertig. Zum Glück habe ich Tanja und ihre Eltern schnell gefunden und zusammen sind wir dann mit dem Mietwagen zu unserem Hotel, dem Oasis Inn gefahren. Auf der Fahrt waren wir alle etwas irritiert: die Straßen waren voll mit verrückt angezogenen Leuten! Zuerst dachte ich mir noch: na, das ist eben San Francisco, da läuft jeder rum, wie er will. Doch die meisten Menschen waren halb nackt und das bisschen, was sie anhatten war knallbunt und die Leute hatten teilweise bemalte Gesicher und selbst für San Francisco fande ich das ein wenig seltsam. Ein Hotelmitarbeiter hat uns später aufgeklärt: wir sind am 28 Juni, dem Tag der Pride Parade, der Parade für Schwule und Lesben angekommen! Schade eigentlich, dass wir davon nur so wenig mit6bekommen haben…
Eigentlich wollte ich einfach nur ins Bett fallen und schlafen, als ich im Zimmer angekommen war. Doch Tanja wollte unbedingt noch zur Golden Gate Bridge (und ja, wir waren so verrückt und sind noch einmal losgefahren). Ich war dann also 27 Stunden wach… Aber es hat sich gelohnt! Wir sind dann abends noch am Baker Beach spazieren gegangen mit perfektem Blick auf die Golden Gate Bridge!
Im nächsten Post gibts dazu dann endlich mal ein paar Bilder!

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