Alles Banane?! – Ist das noch Kunst?

Hallo meine lieben Galeriebesucher!

Vielleicht haben sich einige nach meinem Post „Einfach mal durchatmen“, in dem ich von meinem Abschluss dieses Jahr gesprochen habe, gefragt, was ich denn danach eigentlich machen möchte. Dieses Geheimnis möchte ich heute lüften! Die Antwort ist aber leider nicht besonders spektakulär:
Kommunikationsdesign studieren.
Ich zeichne seit ich denken kann und möchte mein Hobby zum Beruf machen. Kreativ habe ich mich immer nach Gefühl beschäftigt und nun bin ich neugierig darauf, richtige Techniken zu erlernen, neue Materialien kennenzulernen und so weitere Fähigkeiten zu erwerben.

Der Grund für diesen Eintrag ist jedoch ein anderer, und zwar die Mappe, mit der man sich für kreative Studiengänge bewerben muss. Diese sollte im Fall Kommunikationsdesign gefüllt sein mit 20 Werken und ich bin gerade mitten in der Arbeit daran.
Vorher habe ich mir einige Mappen angesehen, um überhaupt ein klares Bild von der Sache zu bekommen und dabei bin ich auf lustige Ideen gestoßen, habe faszinierende Techniken entdeckt und … war ordentlich irritiert! Bei einigen Bildern kam mir einfach die Frage auf: Ist das noch Kunst?

Hier möchte ich von meinen persönlichen Highlights berichten und ja, alle Macher dieser Werke wurden für ein Studium angenommen!:

Platz 4: Banane studieren!
Die Hälfte einer Mappe beschäftigte sich ausschließlich mit dem Studium einer Banane. Das war wirklich gar nicht so uninteressant! Es gab beispielsweise ein Bild, auf dem die halb geöffnete Bananenschale wieder verschlossen wurde – mit Reißverschluss oder Knöpfen. Dann gab es die Idee, Bananen in Alltagssachen zu erkennen. Es begann harmlos mit einem Smiley bei dem der Mund durch eine Banane ausgetauscht war. Es endete mit einer Zeichnung eines Mannes aus dessen Hosenschlitz sich eine Banane erhob… Kein Kommentar.

Platz 3: Augenkrebs!
Ich werde einfach das Bild beschreiben: ein babyblauer Himmel durch den ein Einhorn mit pinker Mähne und Schweif fliegt. Daneben eine Sonne mit Gesicht, die breit grinst mit Pupillen so groß, als hätte sie sich gerade einen Joint durchgezogen. Aus dem Po des Einhorns sprießt ein Regenbogen. Nur um es klarzustellen: Augenkrebs war der Titel!

Platz 2: Der Gruselfaktor!
Rein aus Interesse habe ich mir auch eine Bewerbungsmappe für Fotografie angesehen und habe ein spannendes Spiel von Licht und Schatten und ausgefallene Motive erwartet. Ausgefallen war´s schon…der Fotografiestudent hatte tote, ausgestopfte Tiere genommen und ihre Gesichter mit Frischhaltefolie umwickelt. Seine Fotos zeigte die Tierköpfe mit Augen, die einem leer entgegenstarrten. Was das wohl über den Studenten aussagt…?

Platz 1: Nudel!
Einigen Bildern sieht man an, dass stundenlange harte Arbeit dahintersteckt. Andere konnten wohl etwas flotter hergestellt werden, wie meine Nummer 1, über die ich mich schrecklich geärgert habe: Die Person hat Spaghetti weichgekocht, damit das Wort „Nudel“ gelegt und dies auf ein weißes Stück Papier geklebt.
Also liebe Eltern: wenn das Kind mit den ABC-Keksen oder der Buchstabensuppe seinen Namen legt, schnell ab zur Uni!

Falls die Macher dieser Werke dies Lesen: Fühlt euch bitte nicht verletzt, ihr seid damit ins Studium gekommen, also muss etwas an euren Bildern dran sein!
Kunst ist immer subjektiv und wenn ich einige Arbeiten etwas… ähm… fragwürdig finde, ist das nur meine persönliche Meinung. …Außer bei der Nudel, mal ehrlich, das kann ein Kindergartenkind!

Das Wichtigste ist aber, dass man selbst mit seinem Werk zufrieden ist! Egal, was andere sagen!

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